Sehnsucht nach der Jugendantifa Münster?

Es gibt sie wieder! Ihr findet uns erstmal unter
jugendantifams.blogsport.de !

Stay Antifa!

Was ist nur mit der Jam los?

Die Jam gibt’s nicht mehr, dafür aber gewohnt emanzipatorische Politik bei forward[m]. Schaut einfach bei uns rein: http://forwardm.blogsport.de

Filmreihe Im Versetzt

Erna de Vries – Ich wollte noch einmal die Sonne sehen (16.05.)
Nur einmal noch die Sonne sehen. Als Erna de Vries diesen Wunsch äußert, scheint bereits alle Hoffnung verloren. Die 19-jährige Jüdin sitzt auf dem Boden des Todesblocks 25 in Auschwitz- Birkenau. Eine Nacht musste sie dort verbringen, in der sicheren Gewissheit, am nächsten Morgen ermordet zu werden. Um sie herum herrscht Chaos. Frauen schreien und raufen sich die Haare. SS-Wächter prügeln und scheuchen Häftlinge auf Lastwagen. Es geht zum Krematorium, ins Gas, in den Tod. Doch Erna de Vries entkommt diesem unmenschlichen Schicksal: In letzter Minute wird sie aus der Menge herausgeholt und mit einem Sondertransport ins Konzentrationslager Ravensbrück gebracht.

Die Fälscher (23.05.)
Im Monte Carlo des Kriegsjahres 1944 hat es sich Salomon Sorowitsch (Karl Markovics) gut eingerichtet: Als König der Geldfälscher wird er von Ganoven, Gigolos und Girls bevorzugt behandelt und macht dank seiner pragmatischen Arbeitsweise einen goldenen Schnitt. Sein Leben ist ein Spiel – doch jedes Spiel hat Gegner. Er wird an die Deutschen verraten und landet im KZ, wo er eine letzte Chance bekommt. Die Nazis brauchen Devisen, um den Feind wirtschaftlich zu schwächen. In Sachsenhausen müssen Häftlinge in einer Fälscherwerkstatt arbeiten.
Die größte Geldfälschungsaktion aller Zeiten ist ein weitgehend unbekanntes Kapitel deutscher Zeitgeschichte. Nach den Erinnerungen des Zeitzeugen Adolf Burger verwandelt Stefan Ruzowitzky („Anatomie“) das „Unternehmen Bernhard“ in ein packendes Drama.

Ich war neunzehn (20.06)
Ich war neunzehn erzählt die Geschichte eines jungen Deutschen, Gregor Hecker (Jaecki Schwarz), der mit seinen Eltern vor den Nazis nach Moskau geflüchtet war und nun, im Frühjahr 1945, als Leutnant der Roten Armee nach Deutschland zurückkehrt. Der Film verarbeitet dabei die persönlichen Erlebnisse des Regisseurs Konrad Wolf in fiktiver Form und schildert dabei Impressionen an seine „bewegende Annäherung an die zum ‚Feindesland‘ gewordene Heimat“.

Die Internationalen Brigaden – Freiwillige im spanischen Bürgerkrieg (27.06)
1936: Der Widerstand in Spanien gegen die putschenden Militärs weckte Hoffnungen und Solidarität: Endlich wehrte sich ein Volk mit der Waffe in der Hand gegen den Faschismus. Aus 57 Ländern kamen Menschen, um die spanische Republik zu unterstützen – eine „internationale Eingreiftruppe“ von unten. Anfangs kämpften die ausländischen Freiwilligen in den spontan zusammengestellten Milizen, später in den internationalen Brigaden. Die „Internationalen“ wurden zu einer Elitetruppe, die unter hohen Verlusten an alllen Schlachten des spanischen Bürgerkriegs teilnahm.
Dieser Einsatz hatte auch seine Schattenseiten: Die Sowjetunion nutzte die Waffenhilfe für die Republik, um ihre Machtposition in Spanien auszubauen, Menschen die freiwillig gekommen waren, um gegen den Faschismus zu kämpfen, fielen stalinistischem Säuberungen zum Opfer. Schließlich ging der Bürgerkrieg verloren, weil die europäischen Demokratien die spanische Republik nicht unterstützten, während Hitler und Mussolini mit Waffen und Soldaten Franco zum Sieg verhalfen
Der Film schildert die Hoffnungen und Erlebnisse von Männern, die damals für die spanische Republik kämpften. Sie waren nur Bauern auf dem Schachbrett der internationalen Politik, doch in ihren Erinnerungen wird etwas anderes deutlich: Der Stolz, rechtzeitig gegen den Faschismus gekämpft zu haben und das Erlebnis eines gemeinsamen Widerstandes über Länder- und Sprachgrenzen hinweg.

Gedenkkundgebung am 27.01.2008 in Schöppingen.

Am 27.01. fand in Schöppingen eine Gedenkkundgebung anlässlich des Internationalen Holocaustgedenktages statt.
Hier findet ihr unseren Redebeitrag dazu:
(mehr…)

Achtung: Archivbeiträge!

Bei den Einträgen auf dieser Homepage welche vor diesem veröffentlicht wurden handelt es sich teilweise um Archivbeiträge, welche auf ältere Ereignisse Bezug nehmen. Diese sind mit der Kategorie „Archiv“ gekennzeichnet.
Sollten in diesen Formulierungen wie „dieses Jahr“ oder „diesen Februar“ o.ä. vorkommen, so bedenkt dies bitte und rennt nicht zu den dort genannten Terminen hin, sollten diese nicht auch mit einer expliziten Jahresangabe versehen sein!
Einträge die nach diesem veröffentlicht werden hingegen sind neue Einträge ab Beginn diesen Jahres mit entsprechender Aktualität!
Natürlich lohnt es sich trotzdem bei einigen der älteren Texte, diese auch zu lesen!

Pressemitteilung des Antifa-Archivs Münsterland: Straftaten auf Rechtsrock-Konzerten in Greven

Auf einer gemeinsamen Veranstaltung vom Ortsverband
der Grünen und dem Antifaschistischen Archiv Münsterland wurden erstmals Videoaufnahmen eines Rechtsrock-Konzertes aus Greven
der Öffentlichkeit präsentiert. Bei diesem Rechtsrock-Konzert, welches bereits im Februar diesen Jahres unter Duldung von Ordnungsamt
und Polizei über die Bühne ging, wurden wiederholt strafbare Handlungen begangen.
(mehr…)

Die Verschwörung der Medien und andere Unglaublichkeiten

    Und sie kriegen uns doch!

zum Redebeitrag des Aktionsbündnises gegen den Krieg aus der Ausgabe der letzten ApopleX

Da wir selbst beim Lesen einer „linksradikalen Stadtillustrierten“ auf wilde Verschwörungstheorien und krassen Antiamerikanismus stoßen müssen, halten wir es für unumgänglich dazu eine (mit Sicherheit viel zu unausreichende) Kritik zu schreiben. Diese hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit, genauso wenig wie wir einen Anspruch auf Allwissenheit haben.
(mehr…)

Pressemitteilung des Bündnisses 18/2 vom 20.2.

Naziaufmärsche verhindert – Erfolg der Antifaschisten

Nach gescheiterten Aufmarschversuchen in Dortmund und Stuttgart Ende Januar (28.1.) sowie am letzten Samstag (11.2.) in Dresden haben die Neonazis nach Auffassung des „Antifaschistischen Bündnisses 18/2″ nun auch in Münster einen Rückschlag auf ihrem Weg in ihr `Viertes Reich´ erlitten. Ihre Taktik, sich unter Berufung auf Rechtsstaatlichkeit und demokratische Grundrechte wie Meinungs- und Demonstrationsfreiheit eine öffentliche Bühne für die ungestörte Verbreitung ihrer menschenverachtenden Ideologien zu verschaffen, wurde erfolgreich durchkreuzt. Die vorhandenen rudimentären Ansätze neonazistischer Organisationsstrukturen im Münsterland – so z. B. die „Kameradschaft Warendorf“ – würden voraussichtlich rudimentäre Ansätze bleiben. Marcel Reich, einer der Pressesprecher des „Antifaschistischen Bündnis 18/2″, resümiert: „Eine herbe Niederlage für die Nationalsozialisten – eine Schlappe für die Polizei Münster – und ein großartiger Erfolg für alle vor Ort aktiven Gegendemonstranten und Antifaschisten!“
(mehr…)

Aufruf des Antifa-Bündnisses 18/02 gegen den Naziaufmarsch in Münster (lang)

    Naziaufmarsch verhindern!

Mehr als sieben Jahre nach ihrem letzten Aufmarsch wollen bekennende NationalsozialistenInnen wieder in Münster marschieren.
Wer kommt da? Das Aktionsbüro Westdeutschland – der neuste Versuch, die organisierten Neonazigruppierungen aus Nordrhein-Westfalen überregional zu vernetzen – ruft für Samstag, den 18.Februar zum Aufmarsch nach Münster auf. Federführend in diesem seit Mai 2004 bestehenden Bündnis der NS-Verherrlicher sind insbesondere Neonazigruppen (sog. „Kameradschaften“ aus den Regionen Dortmund/Ruhrgebiet, Köln und Hamm. Unterstützung erfährt der Aufmarsch durch die örtlichen Verbände der Nationaldemokratischen Partei Deutschlands (NPD), insbesondere durch die NPD Münster.
(mehr…)

Aufruf des Antifa-Bündnisses 18/02 gegen den Naziaufmarsch in Münster (kurz)

    Naziaufmarsch verhindern!

Mehr als sieben Jahre nach ihrem letzten Aufmarsch wollen bekennende
Nationalsozialisten wieder in den Straßen von Münster (Westf.)
marschieren. Dabei ist es gerade einmal knapp 60 Jahre her, daß eben
diese Straßen in Schutt und Asche lagen: Zerstört durch einen Krieg, den
die geistigen `Väter´ und `Mütter´ dieser Neo-Nazis zu verantworten
haben – zusammen mit weiten Teilen der deutschen Bevölkerung, die die
Nationalsozialisten damals aktiv unterstützt, toleriert oder der
Machtübergabe an die NSDAP einfach nur tatenlos zusahen.
(mehr…)